Einsatzserie aufgrund Überschwemmungen

Vor wenigen Tagen rückten die Kameraden der Feuerwehr Olsach-Molzbichl noch zu Schneebrucheinsätzen aus. Am vergangenen Mittwoch setzte dann erneut ergiebiger Niederschlag, diesmal aber in Form von Regen, ein. In Verbindung mit der Schneeschmelze kam es dann im Laufe des Tages zu Überschwemmungen. Um 20:43 Uhr wurde durch die LAWZ Sirenenalarm ausgelöst, weil bei einem Gebäude in Aichforst die Überflutung des Kellers drohte. Das selbe Ereignis bot sich eine Stunde später bei einem Wohnhaus in Molzbichl und ein drittes Mal kurz vor Mitternacht ebenfalls in Molzbichl. Bei allen drei Einsatzstellen konnte durch Pumparbeiten größerer Schaden verhindert werden.

Am Donnerstag ließen die Regenfälle langsam nach, jedoch kam es um 10:03 Uhr erneut zu einer Alarmierung, weil in Aichforst ein Hangrutsch drohte. Der Gefahrenbereich wurde abgesperrt und eine Erkundung durchgeführt, bei der man feststellen konnte, dass sich bereits Erdmaterial abgesetzt hatte. Eine Ansammlung von Oberflächenwasser konnte als Ursache gefunden werden. Durch die Schaffung von Entlastungsgerinnen und Ableitung des Wassers in den Kanal wurde die Situation unter Kontrolle gebracht. Zwischenzeitlich erfuhr man von einer weiteren Einsatzstelle auf der Straße Richtung Lug ins Land, wo sich ebenfalls Erdmaterial abgesetzt hatte und die Straße zum Teil überflutet war. In Molzbichl musste man noch den Wasserstand bei einem bereits ausgeuferten Bach kontrollieren. Um 13:54 Uhr wurde erneut Sirenenalarm ausgelöst. Der Garten bei einem Wohnhaus in Rothenthurn stand knöcheltief unter Wasser und ein Wassereintritt in ein Gebäude sowie ein Holzlager stand unmittelbar bevor.

So rückten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Olsach-Molzbichl innerhalb von 24 Stunden zu sieben Einsätzen aus. Am Donnerstag stand auch die Stadtgemeinde und die Feuerwehr Spittal/Drau im Einsatz, welche die Pumpstationen der Kanalisation vorsorglich mit Zusatzpumpen ausstatteten. Dafür wurden bereits Gerätschaften vom Kärntner Landesfeuerwehrvand angefordert. Problematisch zeigt sich dazu auch der sehr hohe Grundwasserstand.

 

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